Suchmaschinenspiel bei Schlag den Raab

In der  14. Sendung der Spielshow Schlag den Raab, in der Stefan Raab gegen den Herausforderer Marcus antrat, wurde das Spiel „Suchmaschine“ gespielt. Das Spiel war recht simpel es wurde ein Wortstamm vorgeben und sollte mit einem anderen Wort oder aber mindestens drei weiteren Buchstaben ergänzt werden. Wer bei der Suchabfrage die meisten Suchtreffer erzielte, erhielt einen Punkt.Ha, endlich ein Spiel wo ich mich vom Sofa aus mit dem Herrn Raab messen konnte, also das Notebook genommen und die ersten Begriffe gegoogelt. Doch  bekam ich nicht wie gewohnt die Suchergebnisse, sondern die Fehlermeldung “403 (Verboten)“ und auf dem Bildschirm war folgende Fehlermeldung zu lesen:

„Es tut uns leid, aber …
… Ihre Anfrage ähnelt automatisierten Anforderungen, wie sie von Computerviren oder Spyware-Anwendungen verwendet werden. Zum Schutz unserer Nutzer können wir Ihre Anfrage zum jetzigen Zeitpunkt nicht verarbeiten.“

google403

Nanu, was war hier denn los? Anscheinend hatten neben mir wohl noch viele andere ihr Notebook parat und wollten den Raab schlagen. Fehler 403 tritt folglich auf, wenn viele gleichzeitige Anfragen nach demselben Keyword bei Google eingehen.
So weit so gut – nicht gerade die spannendste Erkenntnis über die beliebte Suchmaschine.  Was sich hier allerdings noch zeigt, ist viel interessanter:
Das Fernsehprogramm hat tatsächlich einen Einfluss auf die Zuschauer, was zugegeben an sich auch nichts Neues ist. Es verdeutlich also sehr schön, dass die Interaktivität von Fernsehen von den Zuschauern gewünscht und gefordert wird! Es wird also Zeit für einen geeigneten Rückkanal ohne weitere Schnittstelle. Schnittstellenminimierung muss her – die Interaktion direkt vor dem Fernsehgerät muss ermöglicht werden. Denn was ist besser, als die Rezipienten in das Programm mit zu involvieren?! Bevor man noch die letzten Zuschauer an das Internet verliert, sollte eine solche Innovation dringend vorangetrieben werden.
Ich bin gespannt welche Auswirkung das Spiel auf die Suche der einzelnen Keywords faktisch gehabt hat und werde dies mittels Google Trends in den nächsten Tagen ermitteln, sprich sobald das Suchvolumen für die entsprechenden Keywords abrufbar ist. Die Ergebnisse werde ich dann hier auf viralbuzz veröffentlichen.

Die zu vollendenden Such-Wörter waren übrigens:
Luft-: Lufthansa; Luftballon
Auto-: Autobahn (Beide); Autobahn; Autoreifen
Geld-: Geldorf; Geldautomat
Kopf-: Kopfbedeckung; Kopfschmerz
Kaffee-: Kaffeetasse; Kaffeesorte
Nase-: Naseweiß;  Nasenoperation
Müll-: Müllproblem, Mülltonne
Welt-: Weltkarte (Beide); Weltkarten (Beide); Weltkrieg (Beide); Weltreise; Weltmeister
Katzen-: Katzenstreu; Katzenklo

Wer Schlag den Raab nicht gesehen habt, findet den Videostream zum Spiel hier.

Marcel am 18th Januar 2009 | Kategorie: Allgemein | 1 Comment -

T-Mobile Flashmob(t) Liverpool Station

Für die derzeit laufende T-Mobile UK-Kampagne  “Life’s for Sharing” organisierte Saatchi & Saatchi London in der Liverpool Street Station einen Flashmob.
Am Donnerstag den 15. Januar um 11 Uhr war es soweit und der T-Mobile Flashmob Dance brach in der Liverpool Station aus – ca. 350 Tänzer performten den T-Mobile Dance. Der gesamte Menschenauflauf wurde mit versteckten Kameras gefilmt, um so die Reaktionen der Menschen, die Zuschauer des Spekatels wurden, einfangen zu können.


[via]

Marcel am 17th Januar 2009 | Kategorie: Flashmob, Viral | No Comments -

Lego jetzt auch für Erwachsene?

Seit kurzem kursieren im Netz Bilder für eine neue Kampagne von Lego mit dem Namen „Lego for adults“.

Die Bilder stammen von Jean-Yves Lemoigne und können auf seiner Webpräsenz unter Editorial bewundert werden. Allerdings sucht man hier das Lego-Logo vergeblich, was darauf schließen lässt, dass es sich um User Generated Content handelt, d.h die Kampagne wohl in dem offensichtlich neu generierten Zusammenhang ein Fake ist und erst nachträglich zu dem wurde, wie sie jetzt zu bewundern ist.
Diese sehr kreative Idee  sollte vielleicht von Lego übernommen werden, denn wie man so schön sagt, ist die Kampagne schon ziemlich buzzy. Allerdings sollte die Qualität der Fotos erhöht werden. Ich denke Jean-Yves Lemoigne hat mit dem Patchwork Filter von Photoshop diesen Effekt erzielt. Meine Empfehlung an Lego – die Kampagne in echten Steinen nachbauen und im Legoland eine Ü 18 Attraktion eröffnen. Denn wer kauft den Kleinen die Steine? – Richtig, die Erwachsenen.

Die angeblichen Printanzeigen sollen sein von:

Advertising Agency: DDB, Hamburg, Germany
Executive Creative Director: Eric Shoeffler
Creative Director: Heiko Freyland
Art Direction: Michael Kittel
Copywriter: Jan Propach
Photographer: Jean-Yves Lemoigne

Marcel am 12th Januar 2009 | Kategorie: Pictures, Viral | No Comments -

MTP – Praxisvortrag OTTO GROUP

Morgen findet an der Universität Hamburg im Rahmen der Vorlesung Absatz (gehalten von Prof. Michel Clement, organisiert von MTP e.V.) ein Praxisvortrag zum Thema: „shopping 2.0 – Neue Herausforderungen im eCommerce“ statt. Referent wird Alexander Graf aus dem Bereich Business Development – Neue Medien von der Otto Group sein.
Ich selbst hatte schon einmal das Glück einen Vortrag von Alexander Graf (im Rahmen der Winter GSV in Hamburg) hören zu können, dies war unbestritten der beste Vortrag an jenem Tag und aus diesem Grund kann ich den morgigen Vortrag nur empfehlen!

Sollte sich jemand an die Uni HH verirren, hier sind alle wichtigen Daten:

Praxisvortrag OTTO GROUP
Mittwoch, 07.01.2009, 14.00 Uhr
Referent: Alexander Graf (Business Development – Neue Medien)
Ort: Universität Hamburg, ESA B

mtp-flyer-otto

Marcel am 6th Januar 2009 | Kategorie: MTP | No Comments -

Seeding bei Ikea

Bei  Ikea gibt’s jetzt Seeding als Dekoration fürs Wohnzimmer, als weiche Kopfunterlage im Bett oder als Kuschelkissen für die Agentur.
Ich hab ein wenig geschmunzelt als ich das Kissen, mit dem typischen Motiv fürs Seeding, bei Ikea im Regal erblickte. Das gute Stück hört auf den Namen Beata und kann auch online bei Ikea erworben werden. Sollte es also mal nicht so mit dem Seeding klappen wie gewollt, bestellt Euch das weiche Kissen, schließt einfach die Augen vor dem Versäumten und träumt von einer viralen Verbreitung Eurer Kampagne…

Ikea Kissen Beata Seeding

Für alle viral geschädigten ist das Kissen auch gut als Deko für das heimische Sofa geeignet. Wer neugierig geworden ist und mehr über Seeding an sich erfahren möchte schaut einfach unter den Definitionen (Seeding) hier bei mir im Blog nach!

Marcel am 6th Januar 2009 | Kategorie: Viral | No Comments -

NPS – Net Promoter Score

Unter der Abkürzung NPS versteht man im Marketing den Net Promoter Score, einen simplen und einfachen Index zur Messung der Wahrscheinlichkeit, mit welcher ein Kunde ein Produkt, Unternehmen oder Dienstleistung weiterempfehlen würde. Als Vater des NPS ist Fred Reichheld zu nennen, der den Net Promoter Score in dem Artikel „The One Number You Need To Grow“  (Harvard Business Review, Dezember 2003) vorgestellt hat.
Den NPS kann man ebenfalls für das virale Marketing nutzen und die Fragestellung dahingehend ändern, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Videobetrachter ein Video weiterempfehlen oder weiterschicken würde.
Was den Net Promoter Score so einfach und zu gleich relativ aussagekräftig macht ist seine Berechnung:
Berechnet wird der NPS durch die Differenz zwischen Promotoren und Kritikern in Prozent gegenüber dem Produkt oder wie hier dem Video. Ermittelt werden die Promotoren und Kritiker über nur eine einzige Fragestellung und diese kann wie folgt lauten: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das Video einem Freund oder Kollegen weitersenden würden?“
Die Antworten werden dann auf einer Skala von 0 (unwahrscheinlich) bis 10 (sehr wahrscheinlich) gemessen. Als potenzielle Promotoren gelten hier diejenigen, die mit den Werten 9 und 10 geantwortet haben – also Leute die Ihren Freunden und Kollegen das Video weiterleiten und somit empfehlen würden. Als Kritiker hingegen sind solche zu sehen, welche auf der Skala zwischen 0 und 6 voteten. Die Befragten die auf die Frage mit 7 und 8 geantwortet haben, gelten bei dieser Methode als „passiv Zufriedene“ und werden bei der Berechnung des NPS nicht berücksichtigt.

Somit ergibt sich als Formel für den NPS:

NPS = Promotoren (in %) – Kritiker (in %)

Ein Beispiel:

Auf die Frage: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das Video einem Freund oder Kollegen weitersenden würden?“ Haben wir bei 260 Befragten 80 Promotoren 120 Kritiker und 60 passiv Zufriedene ermitteln können.

NetPromoterScoreNPS

Daraus folgt:

NPS = Promotoren (in %) – Kritiker (in %) = 40 – 60 = – 20

Somit ergibt sich für dieses Beispiel ein negativer NPS. Man sieht also, die Ergebnisse können zwischen +100 und -100 liegen.
Der Ansatz dieser Methode ist somit ein sehr kritischer und dies ist zugleich auch einer der entscheidenden Vorteile (neben der einfachen und simplen Berechnung). Ich selbst schätze das Prinzip der sogenannten „Ultimativen Frage“ sehr und werde mich weiter tiefgehend damit beschäftigen. Mir schwirren schon einige Ideen diesbezüglich im Kopf. Weiteres gibt es dann natürlich hier auf viralbuzz.

Marcel am 6th Januar 2009 | Kategorie: Definition | No Comments -