Leipzig: 4. Januar
Aufgabe: Eine spontane Webekampagne – Idee und Durchführung
Zeit: 24 Stunden
Budget: 50 Euro
Idee: Snowbranding
Ergebnis: 2.000 Leipziger Autos getaggt
Das Startup Lopus hat einfach Schablonen mit Firmenlogo genommen und diese entweder auf schneebedeckte Autos gedrückt oder mit Farbe besprüht. Genial Idee!
Das ist endlich mal wieder eine neue kreative Form der Werbung. Das in Frankfurt ansässige Fischrestaurant Fisch Franke ließ ein City-Light-Poster fluten und funktionierte es so wirkungsvoll in ein großes Aquarium um.
Advertising Agency: Publicis, Frankfurt, Germany
Chief Creative Officer: Stephan Ganser
Creative Director (Art): Nico Juenger
Creative Director (Copy): Peter Kaim
Hierbei handelt es sich um eine kleine und coole Guerilla Aktion um auf den von ZDF ausgestrahlten Film „Batman Returns“ aufmerksam zu machen. Wieder einmal wurde dies in der schönen Hansestadt Hamburg durchgeführt. Die Agentur Kolle Rebbe klebte hierfür eine Vorrichtung mit einer Batman-Action-Figur an die Fenster des Hamburger City Tour Busses. Durch den Fahrtwind wurde der Spielfiguren-Batman zum Fliegen gebracht und flatterte neben dem platzierten Fenstersticker.
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Schade ist, dass – auch wenn ich fast täglich das Hamburger Busnetz nutze – mir noch nie eine Guerilla Aktion aufgefallen ist oder bin ich schon so in den täglichen Busroutentrott verfallen, dass mir die Kleinigkeiten, die potenziell interessanten aber eher lästigen Busfahrten zu versüßen, etwa gar nicht erst auffallen?!
Diese Form der Werbung bleibt wie bei der tierischen Variante der Tretmine zwar auch am Schuh kleben, doch macht hier UNICEF geschickt auf Landminen aufmerksam.
Die Art und Weise ist simpel und schlichtweg effektiv! Es werden Aufkleber mit der klebrigen Seite nach oben auf den Gehweg gelegt. Tritt nun ein Passant auf den Aufkleber, bleibt dieser am Schuhwerk haften.
Doch UNICEF ist nicht die erste Organisation, die sich dieser Werbeform bedient. Mitte der 90er sorgte schon Amnesty International mit einer solchen Kampagne für Aufsehen. „You’ve just had your leg blown off!“ war die erschreckende Botschaft der Aufkleber. Eine einschüchternde Demonstration wie schnell Menschen in vermienten Gebieten ihre Beine oder ihr Leben verlieren können…
Am 10. Dezember führte die Menschenrecht Organisation Amnesty International Hamburg eine Guerilla-Aktion in acht Buslinien der Hansestadt durch. In den Bussen wurden am Tag der Menschenrechte durch die Halteschlaufen DIN A3 große Pappfiguren erhängt gehängt. Die Aktion galt als Protest gegen die Todesstrafe mit den Zielen Aufmerksamkeit zu generieren, neue Mitglieder zu gewinnen und eine Spendenmehrung.
Die ganze Aktion soll mit dem Media Budget von ganzen 0 Euro realisiert worden sein. Die oben erwähnten Ziele konnten erreicht werden. Die Webseite wurde 45% mehr besucht und 21 neue Mitglieder konnten dazu gewonnen werden. Leider gibt es keine Auskunft zur Spendenfreudigkeit der Hanseaten.
Hier ein Video zur Aktion: